Unser Haus

Ankerzentrum

Menschlichkeit kennt keine Grenzen

Seit 2015 betreibt das Krankenhaus St. Josef im Auftrag der Regierung von Unterfranken ein ambulantes Ärztezentrum in der Ankereinrichtung Unterfranken. Das medizinische Team betreut sämtliche Bewohner der Ankereinrichtung mit bis zu 2000 Geflüchteten. Seit 2017 gibt es mit dem Projekt „SoulTalk – Psychosoziale Beratung für Geflüchtete“ ein zusätzliches Angebot zur psychischen Unterstützung.

Unser Behandlungsspektrum umfasst

Allgemein- und kinderärztliche Versorgung
Hausbesuche (bei medizinischer Notwendigkeit)
Ambulante Betreuung chronisch Kranker
Wundbehandlung akuter und chronischer Wunden und nach Operationen
Kleine chirurgische Eingriffe
Präoperative Untersuchung / postoperative Behandlung
Kindervorsorgeuntersuchungen
Impfberatung und Schutzimpfungen nach STIKO
Sonographie des Bauchraumes
Laboruntersuchungen
Gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen
Schwangerschaftsvorsorge und Nachbetreuung
FGM-Untersuchungen
Behandlung akuter psychischer Krisen
Durchführung der Gesundheitsuntersuchung nach §62 AsylG
Ärztliche Aufklärung bei Hepatitis B- / HIV-Infektion
Bei Bedarf Koordinierung weiterer fachärztlicher Anbindung

Die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten liegt uns besonders am Herzen

Seit ihrer Gründung nimmt sich die Kongregation der Schwestern des Erlösers der drängenden sozialen Nöte ihrer Zeit an und war von Anbeginn in der Versorgung und Verpflegung Armer und Kanker tätig. Vor dem Hintergrund der krisenbedingten Migration traf sie 2015 die Entscheidung, sich in der medizinischen Versorgung Geflüchteter in Deutschland zu engagieren.

Um die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten kümmert sich Dr. Özlem Anvari mit Ihrem Team.

Kinderärztin

Leiterin des medizinischen Versorgungsteams Unterfranken

SoulTalk – Psychosoziale Beratung

SoulTalk bietet psychosoziale Beratung von Geflüchteten für Geflüchtete auf der Basis eines anerkannten Peer-Konzepts von Ärzte ohne Grenzen. Die Psychosozialen Peer-Berater*innen haben selbst Fluchthintergrund und bieten Gespräche in der Muttersprache an. Die festangestellten Peer-Berater*innen wurden für diese Aufgabe intensiv geschult und erhalten fortlaufende fachliche Unterstützung durch eine Psychologin.

Im Erstkontakt erfolgt mittels Fragebögen eine Früherkennung besonders schutzbedürftiger Geflüchteter, die traumatisiert oder psychisch erkrankt sind. Hochbelastete Personen können innerhalb des Projekts in fachliche Beratung durch Psychologinnen bzw. in psychiatrische Behandlung vermittelt werden. Alle Klient*innen können am stabilisierenden präventiven Angebot in Form von muttersprachlichen Gruppen zum Umgang mit Stress und anderen psychischen Symptomen teilnehmen. Des Weiteren bieten wir aktivierende sportliche oder kreative Gruppen zur Ressourcenstärkung an.

Ein besonderes Projekt

In unserer jahrelangen Arbeit in der ANKER-Einrichtung haben wir festgestellt, dass für die Gesundheit der Geflüchteten neben der medizinischen auch die psychosoziale Betreuung von großer Wichtigkeit ist. Die Psychosozialen Peer-Berater*innen können schnell ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Klient*innen aufbauen und ermöglichen durch den Abbau von Ängsten somit erst eine Behandlung im psychiatrischen/psychologischen Hilfesystem.
Ein Klient sagte uns einmal im Gespräch: „Du bist der Erste seit Jahren, der mich fragt, wie es mir geht.“

Unsere Projektleitung von SoulTalk im Ankerzentrum ist Hannah Steger.

Wer wir sind und was das Projekt „SoulTalk- Psychosoziale Beratung für Geflüchtete“ genau macht, erfährst du hier.

Psychologin

SoulTalk – Psychosoziale Beratung für Geflüchtete in der Anker-Einrichtung Unterfranken

Kontakt

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