FAQ

Nein, es ist völlig ausreichend, wenn Sie bei Geburtsbeginn zu uns kommen. Möglicherweise werden Sie aber auch schon als Schwangere von Ihrem Gynäkologen am Wochenende zu einer Herztonkontrolle zu uns ins Krankenhaus St. Josef geschickt. Dann führen wir bei dieser Gelegenheit im Vorfeld schon ein Gespräch zur stationären Aufnahme für die Geburt.

Für den Geburtsbeginn gibt es keine eindeutige Definition. Daher sprechen wir von Geburtsbeginn bei Wehen, welche die entbindende Frau als anstrengend auffasst und sie sich deshalb nicht mehr zu Hause wohl fühlt. Dies kann bereits bei Wehen alle zehn Minuten der Fall sein, andere Frauen möchten auch bei Wehen alle fünf Minuten noch nicht ins Krankenhaus fahren. Der Geburtsbeginn ist für eine Schwangere dann, wenn sie sich in der Obhut der Geburtshilfe wohler fühlt als zu Hause.
Manchmal kündigt der Blasensprung die bevorstehende Geburt des Kindes an, ohne dass bereits Wehen aufgetreten sind. Bei Blasensprung kommen Sie bitte immer direkt ins Krankenhaus. Dies ist sehr wichtig, um möglichen Infektionen vorzubeugen.

Der Klinikaufenthalt beträgt nach einer Spontangeburt in der Regel 3 bis 4 Tage, nach einem Kaiserschnitt 5 bis 6 Tage. Der Entlassungstag richtet sich immer nach dem Wohlbefinden von Mutter und Kind. Anzuraten ist, die U2 noch während des Klinikaufenthalts durchführen zu lassen. Diese zweite Vorsorgeuntersuchung beim Neugeborenen findet in der Regel am dritten Lebenstag statt.

Besuchszeit ist von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Auch wenn die Freude über die Geburt groß ist und Viele gratulieren möchten, so bitten wir dennoch die Angehörigen daran zu denken, dass nach einer Entbindung Zeit zum Ausruhen nötig ist. Auch zum Kennenlernen des Babys und zum Stillen brauchen Mutter und Kind am Anfang viel Ruhe und Zeit.
Versuchen Sie die Besuchszeiten abzusprechen, um eine Überlastung bei Ihnen als Mutter und vor allem bei Ihrem Kind zu vermeiden.

Ja, jede Entbindung in unserem Haus wird im Beisein eines Arztes geleitet.

Wenn es dem Baby gut geht, dürfen sowohl der Vater als auch die Mutter selbst die Nabelschnur durchschneiden. Es tut weder Mutter noch Kind weh. Eine Verletzung des Kindes ist ausgeschlossen, da immer die Hebamme ihre Hand zwischen Schere und Kind hält. Sie können sich also diesen kleinen Schnitt bedenkenlos zutrauen.

Wir bieten Ihnen den Service, Ihr Neugeborenes noch während Ihres Klinikaufenthalts von der Fotografin Sonja Wessendorf professionell fotografieren zu lassen. Bringen Sie gerne eigene Babykleidung und Plüschtierchen mit. Auch Eltern und Geschwister können mitfotografiert werden.

Ein Foto schenkt Ihnen die Klinik als Willkommensgruß für Ihr neues Familienmitglied.

Mit ihrem Einverständnis kann ein Foto Ihres Kindes kostenlos auf der klinikeigenen Webseite „Storchennest“ veröffentlicht werden.

Die Fotografin stellt sich immer montags, mittwochs und freitags nach der Babysegnung bei Ihnen vor.

 www.MemoryPictures.de - 09721 – 2900295

Die Segensfeier für unsere Neugeborenen ist ein unverbindliches Angebot unserer Seelsorge, an dem alle teilnehmen können, unabhängig von einer Religionszugehörigkeit. Es handelt sich hierbei um eine Willkommensfeier auf der Welt für das Neugeborene im Namen Gottes nach christlicher Tradition. Es wird ein Segen für Mutter und Kind gegeben, es handelt sich nicht um eine Taufe.
Unsere Segensfeier findet jeden Montag und Freitag um 10.00 Uhr im Stillzimmer statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse im Stützpunkt der Station an. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Ja. Von Montag bis Samstag ist jeden Morgen Visite durch den jeweils betreuenden Gynäkologen, am Sonntag übernimmt einer der Belegärzte für seine Kollegen deren Patientenvisiten mit. So ist an jedem Tag der Woche eine sehr gute und patientenorientierte ärztliche Versorgung gegeben.

Ja. Unsere beiden Kinderärzte Dr. Schneider und Dr. Nanke wechseln sich von Montag bis Freitag mit der Visite bei unseren Jüngsten ab. In diesem Rahmen finden auch täglich die U2-Untersuchungen statt.

Rooming-in bedeutet, dass das Neugeborene den ganzen Tag bei seiner Mutter mit im Zimmer verbleibt und diese selbst unter Hilfestellung der Kinderkrankenschwester ihr Kind versorgt bzw. lernt, es zu versorgen. Die ständige Anwesenheit des Neugeborenen bei seiner Mutter erleichtert das gegenseitige Kennenlernen. Außerdem wirkt sich die Nähe äußerst positiv auf das Entsehen einer Stillbeziehung aus, da die Mutter Hungerzeichen des Kindes sofort mitbekommt und ohne Zeitverzögerung anlegen kann.
Die Angst mit der Versorgung des Neugeborenen alleine gelassen zu werden ist bei uns im Haus völlig unbegründet, da jeder Zeit eine Kinderkrankenschwester in der Nähe ist und zur Unterstützung gerufen werden kann.
Natürlich ist es jederzeit auch möglich, Ihr Kind in die Obhut unserer Kinderkrankenschwestern zu geben.

Jedes Kind erhält sofort nach der Geburt ein Namensbändchen und bleibt im Entbindungszimmer, so lange seine Mutter noch dort ist. Auf der Wochenstation bekommt jedes Kind ein mit seinem Namen gekennzeichnetes Bett, um auch hier jeglicher Verwechslung vorzubeugen.
Alle Mütter bitten wir sehr, ihr Kind nie allein im Patientenzimmer zu lassen - auch nicht für wenige Minuten -, sondern geben Sie Ihren kleinen Schatz bitte immer in die Obhut der Kinderkrankenschwestern.

In der Entbindungsabteilung gibt es nur Zweibettzimmer, so dass pro Raum zwei Wöchnerinnen mit ihren Neugeborenen untergebracht sind.

Jedes Patientenzimmer ist mit Fernseher, Telefon am Bett (gebührenpflichtig), Sitzecke und Nasszelle mit Dusche und WC ausgestattet.

Die Wochenstation verfügt über ein Aufenthaltszimmer, ein Stillzimmer, ein Kinderzimmer für die Neugeborenen, eine offene Wickelecke und 19 Patientenzimmer.

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