Klangabend auf der Palliativstation am 27. April 2017

AUF DEN FLÜGELSCHWINGEN DES KLANGS


vom Sound in die Stille 
von der Stille zu sich selbst

 

Am Donnerstag, den 27. April findet um 18.00 Uhr im Andachtsraum der Palliativstation ein Klangabend mit Petra Eisend statt. Die Mutter der Musikerin verstarb fast genau ein Jahr zuvor auf dieser Station.

 

Vom ersten Herzschlag, vom ersten Atemzug an erfahren wir Klang und Rhythmus. Unser Ohr ist das Sinnesorgan, das zuletzt erlischt, wenn wir uns auf den Weg in andere Dimensionen machen. An diesem Abend soll der Klang seine Zuhörer in die Stille und zu sich selbst führen.

 

„Dieser Abend ist ein Dankeschön für die wunderbare Arbeit des Teams der Palliativstation, die meiner Mutter einen würdevollen letzten Lebensabschnitt und ein menschenwürdiges Sterben ermöglicht haben.“

 

Bekannt ist Petra Eisend vor allem durch ihr Spiel an Djembe und Congas, kraftvolle und dominante Percussions-Instrumente aus rhythmisch hochkomplexen Musikkulturen. Mehr und mehr kommt sie aber beim Thema Klang / Sound an, ohne dabei ihre rhythmischen Wurzeln zu verlieren.

Das Instrument, das ihr dabei zum Ausdruck verhilft, ist noch jung – gerade einmal 15 Jahre sind die Blechklanginstrumente unter dem Namen Hang (das Original aus der Schweiz) und Handpan (als Oberbegriff für mittlerweile mehrere Dutzend Marken) bekannt und erfreuen sich rasch wachsender Popularität.

Der betörende und verzaubernde Klang des Blechs – unterstützt von Gong und Klangschale – zieht Zuhörer wie Spieler in seinen Bann. Es besitzt ein außergewöhnliches Klangspektrum, seine warmen Wohlklänge wirken gleichermaßen bezaubernd wie entspannend. Zugleich meditativ und rhythmisch entführt es in unterschiedliche Stimmungswelten.

So wird dieses Konzert (das auch eine Premiere für das neue Soloprogramm ist) nach einer kurzen Einführung am Stück gespielt werden. Kompositorische Elemente wechseln sich dabei ab mit Improvisationen und reinen Klanglandschaften.

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